Die Finanzzeitung "Euro am Sonntag" widmet sich in einem ausführlichen, doppelseitigen Beitrag dem Entry Standard, jenem Segment der Frankfurter Wertpapierbörse, in dem auch die Aktie der Vectron Systems AG gelistet ist. Dass mancher Börsianer sich nicht so sehr für dieses Segment interessiert, führt die Redaktion auf "mangelnde Detailkenntnis" zurück. Denn die harten Fakten, so das Blatt, sähen anders aus. In der jüngeren Vergangenheit habe der Auswahlindex "Entry-Standard-Performance-Index" nicht nur besser performt als der breite Aktienmarkt – mit +45,6 % auf Jahressicht habe man z.B. den DAX mit nur +30 % Performance weit hinter sich gelassen -, auch die Eigenkapitalquote mit durchschnittlich 52,3 % falle weitaus höher aus als beispielsweise im DAX, dessen Mitglieder oftmals nur auf Eigenkapitalquoten von 20 bis 30 % kommen.
Auch international sei der Entry Standard erfolgreich. Gab es im vergleichbaren AIM Alternative Investment Market in London von 2005 bis 2009 eine Delisting-Quote von 15 %, so verabschiedeten sich beim deutschen Pendant innerhalb des gleichen Zeitraums weniger als 5 % der Unternehmen wieder von der Börse.
Auch die Bewertungen innerhalb des "Entry-Standard-Performance-Index", in dem die 30 Unternehmen mit den höchsten Börsenhandelsumsätzen repräsentiert sind – so auch die Vectron-Aktie – seien vergleichsweise niedrig. Einige Werte hätten daher hinsichtlich ihres Kursniveaus noch Nachholbedarf. "Mit weiteren Kursgewinnen ist zu rechnen", so die "Euro am Sonntag".